Tone Gorsic,
Celje 3/2006
Model
der Angreifertechnik für die zeitgenössische Art des Handballspielens
Es ist nicht
egal, mit welcher Technik man den Ball fängt, hält, trägt, ihn wirft,
auf welche Art man sich mit dem Ball bewegt. Wir werden kurz eine Spielart
beschreiben, die sich wesentlich von der jetzigen unterscheidet und ein
schöpferischeres und erfolgreicheres Spiel im Angriff und im Gegenangriff
bringt.
Die Angreifertechnik haben wir den Anforderungen des Spiels angepasst,
die besagen, dass die Angreifer, wenn sie viele Gelegenheiten für den
Schuss schaffen wollen, immer gefährlich sein und die Abwehrspieler immer
wieder überraschen müssen. Jedes Mal, wenn sie den Ball bekommen, müssen
sie Richtung Tor eine Stoßbewegung vornehmen und schießen; falls sie das
aber nicht können, müssen sie den Ball einem der fünf (!) Mitspieler zuspielen.
Dieses Ziel werden sie bestimmt leichter erreichen - durch Spielen in
Angriffhaltung, mit dem Ball in Kopfhöhe-mit Laufschritten-frontal Richtung
Tor gewendet. Alle Handballelemente der Angreifer-Fangen, Zuspielen, Schüsse,
Vordringen, Dribbeln, Täuschen- sollten übereinstimmend mit den Charakteristiken
dieser Technik durchgeführt werden.
Vier Charakteristiken
der Durchführung von Handballelementen im Angriff
1 - Die Angreifer sollen die meisten Elemente in "Angriffhaltung"
durchführen
Im Spiel
heben wir den Ball und tragen ihn gleichzeitig etwas über dem Kopf, in
Kontraktionshochhalte. Die Winkel im Ellbogen und in der Armhöhle betragen
mindestens 90°, der Ellbogen ist seitwärts weg geschoben, die Handfläche
mit dem Ball ist möglichst offen, nach oben und nach außen gedreht. Auf
diese Weise ist der Arm mit dem Ball ständig für sofortigen Schuss, für
ein langes Zuspiel, Vordringen oder Dribbeln bereit. Es gibt eine Reihe
von Gründen für das Spielen in Angriffhaltung, ihr gemeinsamer Nenner
ist aber: "weniger verlorene Bälle und gefährlicheres Spiel".
Warum in Angriffhaltung spielen?
1. wir
sind sofort bereit den Ball in alle Richtungen zuzuspielen, an alle
Mitspieler, auch auf größeren Entfernungen
2-
volle drei Sekunden können wir Schießen oder das Zuspielen an irgendwelchen
Mitspieler
wählen, der Ball ist ständig "im Spiel"!
3- wir können leichter den Verstößen der Abwehrspieler ausweichen und
unterbrechen nicht
fortlaufend die gefährlichen Aktivitäten des Mannschaftsangriffs,
4- wenigere unserer Zuspiele werden abgefangen als bei Zuspielen mit
Stößen, bei denen die Gegner unsere Absichten leichter durchschauen,
5- wir sind sofort zum Schuss bereit, besonders, wenn uns direkt in
die Angriffhaltung der
Ball zugespielt wird; dann heben wir nur noch wenig den Arm,
5- Schlagwürfe, Schüsse und Zuspiele sind aus dem Tragen des Balls über
den Kopf präziser, als
sie nach plötzlichem Ausholen durch Kreisen mit dem Arm usw. sind,
7- Realisierung der Schüsse, besonders aus 6 m, ist nach sofortigem
Ausholen in Angriffhaltung
besser, der Torwart kann die Absichten der Angreifer schwerer voraussehen,
8- das Spielen in Angriffhaltung hält uns vom Werfen des Balls gegen
den Boden ab,
deshalb spielen wir gefährlicher, mit weniger Verstößen und Abfangen,
9- mit dem Ball in Angriffhaltung, im Ausholen, sind wir gefährlicher
und "zerschlagen"
erfolgreicher, da die Abwehrspieler auf uns mehr ausfallen,
10- das Spielen in Angriffhaltung gibt dem Spieler größere Kreativität
und mehr
Geist und spornt gleichzeitig dazu an, z.B. mit Langpässen u. ä.
11 - mit einem Ausholen in Angriffhaltung holen wir sowohl für den Schuss
als auch für
das Zuspielen aus, also beschäftigen wir uns nur mit einer Schlagwurftechnik,
12 - Anfänger spielen leichter mit dem Ball über dem Kopf und werfen
ihn auch korrekter.
Hochwertige
Spieler spielen immer mehr mit dem Ball in Angriffhaltung, sie verlieren
jedoch noch immer Zeit mit Kreisen und unnötigem Fuchteln mit dem Ball
und nützen zu wenig die angezählten Vorteile aus, die das Spielen mit
dem Ball immer in Höhe des Kopfes bringt. Der springende Punkt ist
das sofortige, direkte Fangen des Balls "oben", nicht an der
Brust oder sogar unter der Gürtellinie! So nützen wir volle drei Sekunden
die oben angeführten Vorteile des Spielens in Angriffhaltung. Beim Gewöhnen
an das Spielen in Angriffhaltung müssen wir dem Fangen "oben"
die größte Aufmerksamkeit widmen! Natürlich spielen wir sofort zu, ohne
den Ball zu heben, wenn ein Mitspieler sich in einer guten Position zum
Schuss befindet. Aber auch jetzt, statt des Stoßens oder Zuspielens mit
einem Schrägpass, werfen wir den Ball, nur Fangen müssen wir ihn lediglich
mit der Bewegung in den Handgelenken und mit dem Öffnen der Handfläche
- und schon ist der Ball für ein kurzes Zuspielen bereit.
2 -
Handball soll man im Laufschritt spielen - im Sprint
Mit drei langen Laufschritten sind wir im Spiel schneller, haben mehr
Vordringkraft, sind gefährlicher! Das beweisen viele Spitzenspieler (Rutenka,
Karabatič, Spellerberg…). Laufschritte sind schneller als Anschussschritte
(Stemmschritte) Hüpfer oder Wechselschritte (!,) die insbesondere von
Mädchen gern verwendet werden; das kann man schön beobachten, wenn sie
sich den Ball "rund um die Zone" ohne eine richtige Stoßbewegung
zuspielen. Wenn wir den Ball in Bewegung empfangen, am rechten Bein, in
Angriffhaltung und drei Schritte machen, links - rechts - links, ist es
meist nicht notwendig, den Ball gegen den Boden zu werfen (!), da wir
mit aktivem Spiel der anderen, bereits nach dem ersten, zweiten oder dritten
Schritt, schießen oder den Ball zuspielen können. Das Spiel mit Schuss
oder Zuspiel beim ersten Schritt, auch im Sprung, ist das gefährlichste,
da die Abwehrspieler beim Hindern der Angreifer in Versäumung geraten!
Am besten ist es, dass die drei Schritte auf dem Absprungbein enden, wenn
wir auch im Sprung schießen oder zuspielen können und damit noch den "vierten
Schritt" gewinnen! Deshalb müssen wir lernen, den Ball am linken
Bein zu empfangen, was wir während des Flugs des zugespielten Balls mit
kurzem Zwischenschritt oder Wechselschritt lösen.
Eine langsame
Stoßbewegung ist nicht so gefährlich als eine Stoßbewegung im Sprint!
Wir werden erfolgreicher vordringen, dribbeln, schießen, wir werden gefährlicher
sein! Deshalb dürfen wir aber nicht zu früh eine Stoßbewegung vornehmen,
sondern erst, wenn uns der Zuspieler anschaut! Gleichzeitig müssen wir
abschätzen, ob wir bis zur Linie werden durchdringen können, ob wir vor
dem Abwehrspieler werden schießen können, also, wo es am besten wird,
den Ball zu empfangen, zu schießen oder, ohne Anhalten, den Ball zuzuspielen
und zwar unmittelbar vor dem Abwehrspieler! Nur selten sehen wir nach
einander folgende Anläufe von drei Angreifern im Sprint, der dritte empfängt
den Ball meist bereits am Platz! Ein langsamerer Spieler kann die mangelnde
Schnelligkeit durch Spielen in Angriffhaltung mit langen Laufschritten
ersetzen!
3-
Der Angreifer mit dem Ball soll möglichst oft frontal, statt seitwärts,
Richtung Tor gewendet sein.
So wird er ständig Überblick über alle Spieler haben. Er wir leichter
und erfolgreicher zuspielen und in beide Richtungen durchdringen und auf
verschiedene Arten schießen. Frontal statt seitwärts gestellt ist er in
Zweikämpfen mit den Abwehrspielern stabiler. Für das frontale Spielen
soll er sich in die Zuspielrichtung oder Empfangsrichtung des Balls nur
in den Hüften drehen, seine Füße sollen ständig Richtung Tor gedreht sein.
Besonders gilt das für das Bewegen nach links (Rechtshändler), wenn er
in der rechten Hüftlage die Übersicht über die rechte Seite verliert,
er kann nicht schießen und auch das Vordringen kann er eher machen, als
wenn er frontal spielt.
4- Der Ball soll zwischen den Angreifern immer in Brusthöhe oder noch
höher verlaufen.
Der Ballweg im Angriff sollte gerade sein, in Brusthöhe, nicht nach oben,
dann nach unten, dann vorwärts und zurück. Während des Laufens befinden
sich die Arme in Brusthöhe, wo man den Ball am leichtesten fängt. Nach
dem Fangen "oben" befindet sich der Ball zwar über dem Kopf,
aber beim Zuspielen streckt sich der Arm gegen den Mitspieler und der
Ball ist wieder in Brusthöhe. Beim Fangen senken wir den Ball nicht "nach
unten" und kreisen auch nicht damit. Auch für ein überzeugendes falsches
Zuspiel genügt nur eine Bewegung in der Schulter, es ist nicht nötig bis
zum Ende auszuholen und danach den Arm nochmals zu heben! Unter die Gürtellinie
senken wir den Ball nur beim Zuspielen vom Boden aus und bei unterem Schuss.
Wohin dem Mitspieler den Ball zuspielen? In die Brusthöhe, von rechts
in das Ausholen, von links in die Reichweite der Arme, jedenfalls aber
weg vom Abwehrspieler, so dass dieser den Angreifer schwerer hindert.
Bedeutendste
Charakteristiken der Durchführung von technischen Elementen des Angreifers
Elemente
werden übereinstimmend mit den Charakteristiken der Angreifertechnik ausgeführt,
beschrieben auf Seite 1
Spiel
ohne Ball
Vor allem der Flügel und der Kreisspieler müssen sich entdecken. Der Flügel
entdeckt sich mit 1-2 Schritten in Richtung Tor, zum Abwehrspieler, und
mit schnellem Sprung rückwärts, gegen dem Out, nicht aber mit Laufen Richtung
Zentrum! Er muss sich entdecken erst wenn der Zuspieler ihn ansieht, sonst
deckt ihn der Abwehrspieler wieder. Auch der Kreisspieler soll sich nicht
zu früh entdecken, er versperrt sich vor dem Abwehrspieler und entdeckt
sich im leeren Raum im letzten Moment, wenn der Ball die Hand des Zuspielers
verlässt, sonst deckt ihn der Abwehrspieler noch vor dem Empfang des Balls.
Die Außenspieler und die Flügel können ohne Ball auch einlaufen und dribbeln,
vor allem müssen sie sich aber nach dem Zuspiel in eine neue, gefährliche
Position aufstellen, mit Ausweitung, Verengung oder Lauf vorwärts!
Auf das Zuspiel
warten wir im Skip (Lauf an der Stelle), so dass wir leichter starten
können und den Ball im Sprint empfangen werden, aber wir dürfen nicht
zu früh die Stoßbewegung vornehmen! Des Öfteren spielt der Mitspieler
nicht sofort zu und wir nähern uns dem Abwehrspieler zu sehr, halten an
oder verlangsamen den Lauf und verlieren so die Geschwindigkeit für das
Vordringen und den Schuss. Gewaltig starten wir erst dann, wenn uns der
Mitspieler anschaut! Wir müssen auch einschätzen, ob wir die Stoßbewegung
für das Vordringen oder für den Schuss vom Weiten vornehmen werden und
nähern uns dementsprechend vor dem Start der Abwehr.
Empfang
des Balls
Den Ball sollte man am linken Bein in Empfang nehmen, so dass man nach
drei Schritten, links -rechts - links, schießen oder im Sprung zuspielen
kann. Den Ball fangen wir kurz, mit hängenden Handflächen, nur mit Bewegung
im Handgelenk nach hinten! Falls wir nicht sofort zuspielen, verbinden
wir das Fangen am kürzesten Weg mit der Angriffhaltung! Nach dem Fangen
halten wir den Ball von beiden Seiten, mit den Daumen unter 60° Winkel,
in Form des Buchstabes A (!), deshalb ist die Handfläche mit dem Ball
vor dem Schlagwurf offen! Ein häufiger Fehler ist das Fangen mit Umschlingen
des Balls zu sehr von der vorderen Seite, die Handfläche ist dann geschlossen.
Gleichzeitig mit dem Ausholen machen wir mit den Hüften eine Gegenwendung
und bereiten uns für den Schuss oder das Zuspielen in alle Richtungen
vor.
Nach dem
Empfang des Balls von der rechten Seite, placieren wir den Ball nicht
vor sich, wir behalten ihn in Angriffhaltung; von Links nach Rechts wird
der Ball durch Vorhalte oder Hochhalte getragen.
Bewegung und Spiel mit dem Ball
Die Stoßbewegung ist kein Element, das wir besonders üben würden(!), es
ist Bestandteil des Vordringens oder der Variante der Schüsse vom Weiten.
Bei allen diesen Elementen nehmen wir mit dem Ball im Tiefgehen, mit 1-3
Laufschritten (!) eine Stoßbewegung zwischen zwei Abwehrspieler vor. Wenn
wir nicht schießen, beenden wir die Stoßbewegung möglichst in der Nähe
der Abwehrspieler, was uns mit dem Tragen des Balls in Angriffhaltung
ermöglicht ist. In Angriffhaltung können wir vordringen, dribbeln und
schießen oder aber irgendeinem Mitspieler den Ball zuspielen. So bekommen
wir den gewünschten, immer (!) gefährlichen "Aufprall", der
auch Langpässe beinhaltet. In der Regel soll jeder Angreifer zuerst versuchen,
mit dem Ball bis zur Linie vorzudringen, falls er das nicht kann, soll
er vor der Abwehr schießen, vom Boden oder im Sprung oder den Ball dem
momentan gefährlichsten Mitspieler zuspielen.
Ungefährliche Anläufe, die nicht gegen das Tor gerichtet sind, nützen
die Abwehrspieler für Ausfälle und Unterbrechungen der Angriffe. Alle
drei Schritte des Angreifers müssen Richtung Tor gerichtet werden, zwischen
zwei Abwehrspieler. Der Angreifer soll im breiten Grätenschritt stehen
bleiben, mit dem Ball in Angriffhaltung, knapp vor der Abwehr, so dass
er zwei Abwehrspieler anziehen wird! Falls er ständig frontal gegen das
Tor spielen will, muss er sich links - rechts nur in den Hüften drehen,
die Füße sind in Richtung Tor gerichtet!
Die Stoßbewegung
können wir mit einem Zuspiel im Sprung verlängern. Ein angedeuteter Schuss,
mit dem Ball an der offenen Handfläche, über dem Kopf, ermöglicht uns
ein solches Zuspiel. Falls wir mit dem Ball über dem Kopf spielen werden,
wird es mehr lange Pässe an die Flügel geben, vor allem Pässe im Sprung
und damit werden wir die Abwehr schnell ausdehnen.
Der Ball
wird an der Abwehr in Hochhalte vorbei getragen, mit dem Ball vor dem
Körper kommt es schnell zu einem Verstoß (Foul) des Abwehrspielers. Auch
jetzt befindet sich der Ball immer an der offenen, nach Außen gerichteten
Handfläche, bereit für ein Zuspiel nach links oder rechts, auch auf größere
Entfernung.
Auch vor
dem Vordringen durch die Abwehr stoßen wir mit dem Ball nach oben, vorwärts
und dringen am Abwehrspieler mit hoch gehobener Hand vorbei.
Dribbel-Aktionen
mit Laufschritten sind schneller als mit Wechselschritten oder Aufsprüngen
im Grätenschritt. Bedeutend ist die breite Lage der Beine, in der man
die Richtung schneller ändern kann. Auch während des Dribbelns sollte
man in der frontalen Lage bleiben, mit Ball in Angriffhaltung, bereit
für den Schuss oder das Zuspiel in alle Richtungen, deshalb ist es für
das Dribbeln nach links gut, den Rückschritt anzuwenden. Vielleicht passt
es jemandem nicht in der Angriffhaltung zu dribbeln, aber das Ziel des
Dribbelns ist es vor allem den nebenstehenden Abwehrspieler anzuziehen
und an irgendeinen Mitspieler, unmittelbar vor dem Verstoß, zuzuspielen!
Das können Sie nur in Angriffhaltung durchführen!
Abgeben
des Balls
Die Technik der Schüsse und Zuspiele unterscheidet sich nur am Ende -
bei den Schüssen verdecken die Finger den Ball, bei Zuspielen gleiten
sie unter ihm, streifen ihn. Das Ausholen nach hinten für den Schuss oder
ein langes Zuspielen sollte gleich sein: schräg nach hinten, nach oben,
hoch über dem Kopf, bis zu angespannten Brustmuskeln, gleichzeitig mit
der Gegenwendung des Körpers um 90°. Aus der Angriffhaltung heraus genügt
es für einen starken und präzisen Schuss oder einen Langpass den Ball
hoch zu heben und gleichzeitig in den Hüften eine Gegenwendung zu machen.
Beim Ausholen nach vorne ist die Bewegungskette das Wesentliche: Schulter
- Ellbogen- Handgelenk. Tüchtigere helfen sich beim Schuss mit der "Peitsche":
zuerst heben sie den Ellbogen in senken den Unterarm, dann schieben sie
den Ellbogen schnell nach vorne. Vor dem Schlagwurf / dem Ausholen befindet
sich der Ellbogen vor dem Ball, die Handfläche ist offen, nach oben gedreht
und nach außen - für Schüsse in alle Winkel und das Verdecken im Handgelenk,
wie auch Streifen des Balls bei Pässen. Achten Sie dabei, eine korrekte,
offene Lage der Handfläche wird von der Fangart und vom Halten des Balls
abhängig, wie auch von der geeigneten Gegenwendung.
Bei Schüssen
ist es nicht so wichtig, wie wir nach hinten zum Schlag ausholen, da der
Schlagwurf mit der Bewegung des Arms nach vorne beginnt; gewiss ergeben
verschiedene Kreisbewegungen und das Anziehen der Arme keine genauen Schüsse,
noch weniger aber Pässe! Es wird aus der Schulter hinaus geschossen, deshalb
wird sie vor dem Schlagwurf hoch gehoben. Die Ellbogen darf man während
des Ausholens nicht senken oder den Unterarm im Ellbogen zu früh beugen;
der Schlagwurf wird dadurch schlechter und ungenau.
Im Spiel
gibt es wegen des Zuspielens zu viele verlorene Bälle. Für kurzes Zuspielen
genügt es, den Ball mit sofortigem Öffnen der Handfläche in Handgelenken
zu fangen, für mittlere muss man in den Hüften noch eine Gegenwendung
machen und den Ball über die Schulter stellen, in die Stellung der Angriffhaltung.
Also, wenn wir den Ball fangen, holen wir gleichzeitig nach hinten aus,
dann strecken wir nur noch den Arm nach vorne, in die Zuspielrichtung.
Pässe werden genau, scharf aber leicht einfangbar, wenn die Finger aus
möglichst offener Handfläche unter den Ball gleiten werden, ihn streifen
werden und sich der Ball nach hinten drehen wird !
Bei falschen
Pässen oder Schüssen sind wir überzeugend genug, wenn wir sie nur in der
Schulter andeuten, so dass der Ball für den Schlagwurf bereit bleibt.
Fehler, vor
allem beim Fangen, Schießen und Zuspielen, können entscheidend den Erfolg
des Spielers beeinflussen! Widmen wir ihnen deshalb volle Aufmerksamkeit!
Spielen
mit dem Ball über dem Kopf, im Sprint, frontal Richtung Tor und richtige
Pässe werden zum noch besseren Handball beitragen!
Most
of all, we love handball !